PRO SURDIS GmbH
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Manche Hörstörungen befinden sich in einem gewissen Grenzfeld. Die Hörschwelle ist hier immer noch recht grenzwertig, befindet sich sozusagen erst knapp in dem Bereich, in welchem sie versorgungswürdig wäre. Hier stellt sich dann die Frage, ob und wann mit einem Hörgerät begonnen werden sollte. Genau in diesen Fällen bietet sich ein Hörtraining an, bei dem man sich dem Problem von oben kommend – also vom Gehirn ausgehend – widmet, statt von unten kommend mit einem Hörgerät.
Die neuralen Strukturen können bewusst und gezielt trainiert werden, um eine effizientere Hörverarbeitung zu generieren. Das bedeutet, dass die durch die bestehende Hörschwäche bereits eingeschränkt verfügbaren Informationen dann wenigstens so gut wie möglich verarbeitet werden. Für diesen Zweck gibt es ca. 8 verschiedene Hörtrainings mit unterschiedlichen Möglichkeiten am Markt.
PRO SURDIS arbeitet mit zwei bestimmten Methoden, die sich auf grundlegende Faktoren im Sprachverstehen konzentrieren. Dazu gehören:
Hier widmet man sich der Frage, wie schnell der Patient von seiner Hirnleistung her in der Lage ist, Töne zu verarbeiten. Bei Hörproblemen bekommt der Betroffene meist nicht den komplett gesprochenen Inhalt mit oder wenn, dann erst verzögert. Dadurch setzt sehr schnell eine gewisse Hörermüdung ein. Bei dem entsprechenden Hörtraining wird dieses zeitliche Auflösungsverhalten trainiert. Das Gehirn arbeitet wieder schneller.
(nach dem Verfahren nach Warnecke): Bei dieser Methode wird die Unterscheidungsfähigkeit des Patienten zwischen zwei Tönen trainiert. Dieses Können ist besonders wichtig, um sich in einer Umgebung mit Störlärm gut orientieren zu können. Das gesunde Gehör ist in der Lage, das Notsignal aus dem Störlärm herauszufiltern und bis um 20 Dezibel subjektiv zu verstehen. Das ist dem menschlichen Gehör nur mit einem gut funktionierenden Ton- bzw. Frequenzauflösungsverhalten möglich.
Das Hörtraining findet mithilfe verschiedener audiologischer Übungen statt. Diese können mit einem halb digitalen, halb analogen Gerät durchgeführt werden, welches äußerlich an ein überdimensioniertes Handy erinnert. Mit diesem wird unter Hinzunahme von Kopfhörern gearbeitet. Gleichwohl kann eine App auf das Tablet, iPad oder Handy heruntergeladen werden, um damit zu üben. Für einen Behandlungserfolg sind Regelmäßigkeit und Disziplin im Training notwendig. PRO SURDIS empfiehlt das Durchführen der Übungen täglich. Unter dieser Voraussetzung können sehr gute Erfolge erzielt werden.
Das Hörtraining ist besonders für Menschen geeignet, deren Hörproblematik noch in einem gewissen Schwellenbereich liegt oder aber für Patienten, die den Hörakustiker zu spät aufgesucht haben und bereits gewisse kognitive Leistungseinbußen haben. Im Fachjargon werden diese Personen als hörentwöhnt bezeichnet. Sie erhalten dann zusätzlich zu einem notwendigen Hörgerät ein Hörtraining, um damit wieder in eine Hörverstärkung und die Hörgewöhnung hineinzufinden. Wie bei allen Übungen spielt die regelmäßige Durchführung eine Rolle. Wird diese gewährleistet, beobachten wir sehr gute Behandlungserfolge. Kommt für Sie und Ihre Hörproblematik evtl. auch ein Hörtraining in Frage? Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin in einer unserer PRO SURDIS Filialen. Wir sind gerne für Sie da und beraten Sie zu Ihrem speziellen Anliegen.
Sie wünschen sich kompetente, engagierte und individuelle Unterstützung damit Sie endlich wieder besser hören können? Wir möchten für Sie da sein. Jetzt unverbindlich einen Beratungstermin vereinbaren.
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